Geschichte Ziegelheim
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in Thüringen

Geschichtliches in Kurzfassung

Im Jahre 1254 war die erste urkundliche Erwähnung von Ziegelheim. Bereits 1261 wird das Rittergeschlecht “de Cigilheim” erwähnt. Die Burganlage befand sich nördlich des Kirchhofes und wurde als Trockenbefestigung erbaut. Im 15. Jahrhundert wurde das Rittergut aufgelöst und der Burgturm zum Kirchturm umgebaut.

Die von allen Himmelsrichtungen aus zu sehende Marien-Wallfahrtskirche wurde zwischen 1507 und 1518 im spätgotischen Stil von Baumeister Paul Pasche aus Rochlitz erbaut. Ausstattung und Gestühl sind im Stil des Barock gehalten, die Kanzel entstammt der Zeit der Renaissance. Der aus dem 16. Jahrhundert stammende Taufstein wurde aus Rochlitzer Porphyr gefertigt. Den Hochaltar fertigte 1670 Herr Günther aus Ehrenhain.  Erwähnenswert sind 45 grossformatige Gemälde aus dem Jahre 1708. Die große Kirchenglocke stammt aus dem Jahr 1501. Sie wurde 1542 umgegossen. Nachdem sie erneut einen Sprung hatte, wurde sie 1960 durch eine in gleicher Ausführung ersetzt. Während die mittlere Glocke von 1642 ebenfalls umgegossen werden musste, stammt die kleine Glocke aus dem 13. Jahrhundert. Sie ist bis heute unversehrt.

Das Seitengebäude des Ziegelheimer Pfarrhofes mit einem interessanten Laubengang im Obergeschoss stammt vom Ende des 17. Jahrhunderts. Die Amtszugehörigkeit vom Ziegelheim war sehr wechselvoll. Obwohl die Kirche auf thüringischem Territorium steht, gehört sie in der Kirchverwaltung zu Sachsen. Die Orte Engertsdorf, Gähsnitz, Heiersdorf, Niederarnsdorf und Uhlmannsdorf gehören als Ortsteile zu Ziegelheim.

Bild zu Einladung Tag des Denkmals Ziegelheim
Ansicht 1 ehemalige Schule Zieeglheim
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