Geschichte Göpfersdorf
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in Thüringen

Göpfersdorf, unmittelbar an der Grenze zum Freistaat Sachsen gelegen, wurde erstmalig 1336 erwähnt. Ein reges Vereinsleben gab es schon vor der Jahrhundertwende bis in die heutige Zeit. Als Treffpunkt wurde der aus dem Jahre 1770 stammende Pferdestall mit seinem sechsbögigen Laubengang ausgebaut und so vor dem Abriss bewahrt. In mühevoller Arbeit wurden die gesammelten Gerätschaften aus früherer Zeit wieder hergerichtet und auf dem Dachboden des Pferdestalls ausgestellt. Beim jährlichen Volksfest, dem Vogelschießen, wurde eine alte Tradition wieder ins Leben gerufen. Es wird in Garbisdorf, einem Ortsteil von Göpfersdorf, durchgeführt.

An Wochenenden und zu besonderen Anlässen herrscht auf dem ehemaligen Agrarflugplatz reger Flugbetrieb mit Segelflugzeugen und Ultraleichtfliegern. Im Rahmen eines Gästefluges kann man bei rechtzeitiger Anmeldung von hier aus das gesamte Wieratal aus der Vogelperspektive in Augenschein nehmen.

Die im spätgotischen Stil erbaute Göpfersdorfer Kirche wurde erstmalig im Stiftsbrief des St. Georgenstiftes auf dem Schloss zu Altenburg im Jahre 1413 urkundlich erwähnt. Ihr Entstehungsjahr ist unbekannt. Sie besteht aus einer romanischen Absis mit Chor, Langhaus und Flachdecke. Die von Orgelbauer Hesse aus Lunzenau errichtete Orgel wurde 1830 eingeweiht.

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