Geschichte Frohnsdorf
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in Thüringen

Frohnsdorf wurde im Jahre 1336 erstmals urkundlich erwähnt. Die zum Dorf gehörende Kapelle wurde 1835 durch die Kirche ersetzt. Diese Kirche wurde von 1837 - 1839 im klassizistischen Baustil von Baumeister Späthe aus Langenleuba-Niederhain errichtet. Sie beherbergt im Inneren einen Taufstein aus Marmor und eine 1839 von C.M. Böhme aus Zeitz geschaffene Orgel. Sie hat zwei Emporen und ist die größte der Hiesigen Kirchen. Zwischen Frohnsdorf und Ziegelheim existierte ein Weg, “der Evangeliensteg”. Da sich die Reformation in Ziegelheim relativ spät durchsetzte, gingen die Ziegelheimer auf diesem Weg heimlich nach Frohnsdorf, um dort die Predigt hören zu können. Die alte Kirche, die aus dem 12. oder 13. Jahrhundert stammte und an der Stelle der heutigen Kirche stand, befand sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts in einem solch bedenklichen Zustand, dass der Plan zu einem neuen Kirchenbau gefasst werden musste. Am 18. August 1835 wurde der Grundstein für die neue Kirche gelegt und am 18. September 1839 eingeweiht. In den letzten 10 Jahren wurden die die Fenster, das Dach, die Fassade u.v.m. erneuert. Zur Zeit wird die Böhme-Orgel restauriert.

Schon in früher Zeit wurde in Frohnsdorf Ton abgebaut, den die Töpfer aus Waldenburg verwendeten und zu Gebrauchsgegenständen verarbeiteten. Wiesebach ist ein Ortsteil von Frohnsdorf. Dort befindet sich die größte der fünf Eisenbahnbrücken der ehemaligen Bahnlinie Altenburg-Narsdorf. Sie besteht aus 17 Bögen mit einer Gesamtlänge von 330 m und einer Höhe von 17 m und weist eine intensive Krümmung auf. Diese Brücke sollte man sich auf jeden Fall ansehen.

Bruecke

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Frohnsdorf auf dem Viadukt

Dietmar Graichen
Bürgermeister

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